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Mit diesem
Massey Ferguson 135 werden wir uns zu Frühlingsbeginn
2005 auf den Weg von Graz in Richtung Afghanistan , oder Nordpakistan
machen. Am Ziel soll der Traktor an bedürftigen Menschen
verschenkt werden.
Wir entschieden uns für den Ferguson, weil für diesen
Ersatzteile in Pakistan und dem Iran erhältlich sind, und
seine einfache Technik Reparaturen vor Ort zulässt.
Seine Bauartgeschwindigkeit von 27 km/h, laut Typenschein bei besten
Bedingungen und Windstille, lässt uns hoffen, mit voll
beladenen Hänger, 100 Kilometer in fünf bis sieben
Stunden zu schaffen.
Der Anhänger, unsere fahrbare Wohnung, ausgestattet mit Bett,
Kochgelegenheit, genügend Stauraum, Fenster, Tür und
einer Heizmöglichkeit, soll auf der Reise uns, danach einer
Familie mit Kind als Eigenheim dienen.
Mit Fergy und Hänger wollen wir von Graz nach Triest, mit der
Fähre weiter nach Griechenland, durch die Türkei, den
Iran, dort entscheidet sich unser weiterer Weg.
Afghanistan oder Pakistan?
Die Idee zu dieser direkten Hilfe entstand großteils aus der
Erinnerung an unsere
Reise2001
nach und durch Afghanistan, damals waren wir mit einem 27 Jahre alten Bus, dem Jahmobil unterwegs.
Wir lernten Land und Leute, ihr Leid und ihre Bedürfnisse
kennen, sahen die Not.
Somit war unser erster Gedanke, Fergy samt Anhänger nach
Afghanistan zu bringen.
Dort würden Mitarbeiter der Hilfsorganisation Worldvision den
Traktor in Empfang nehmen, um diesen für ein
landwirtschaftliches Projekt und den Straßenbau zu verwenden.
Leider wurde uns auch vehement, auf Grund der weltpolitischen Lage, von
dem Vorhaben, nach Afghanistan einzureisen, abgeraten.
"Die Unsicherheit im Lande ist noch nie so hoch gewesen. Es sind dieses
Jahr schon weit über 100 Hilfswerk-Angestellte ermordet
worden." ( Mail der Hilfsorganisation Adra vom 8. 7.04 )
Um mit unserer Hilfe nicht uns und andere zu gefährden,
entschlossen wir uns, falls sich die politische Lage in Afghanistan
nicht stabilisiert den Traktor nach Nordpakistan zu bringen.
Dort, in Gillgit lernten wir
Kajum
kennen, der mit seinen eigenen, geringen Mitteln Ärmeren in
seiner Umgebung hilft. Diesen Menschen soll der Traktor, ihren schweren
Alltag ein wenig erleichtern.
Zusätzlich könnten wir auch noch
Peshy Pürzel
, das Eulenjunge, das wir auf unserer letzten Reise großzogen, besuchen.
Insha ´allah, unser Weg wird sich im Iran entscheiden.
Ob Nordpakistan oder Afghanistan, überall wird Hilfe
benötigt, gibt es Bedürftige, in der
nächsten Umgebung oder weit entfernt von uns, egal wo wir uns
befinden.
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